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21. Jänner 2019 | Asyl

Flüchtlingsheim im Hotel Favorita bei Bürgern nicht willkommen

Verlegung nach Favoriten ohne Einbindung der Bürger erzeugt weitere Ängste!

Foto: PictureObelix - Eigenes Werk/wikimedia (CC BY-SA 3.0 at)

Ablehnung zu den Plänen des SPÖ-Sozialstadtrates Peter Hacker, Flüchtlinge von Hietzing nach Favoriten zu verlegen, kommt von der FPÖ-Favoriten. „Die Bevölkerung wurde bei dieser Entscheidung wieder einmal völlig übergangen“, so der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Favoriten, Stefan Berger. Er kritisiert, dass dieses Vorhaben offenbar zwischen Hacker und dem Favoritner SPÖ-Bezirksvorsteher Marcus Franz hinter verschlossenen Türen ausgemacht wurde, die anderen Bezirksparteien und allen voran die Bevölkerung seien wieder einmal außen vorbei gelassen worden.

Wie viele Flüchtlinge werden es tatsächlich?

Berger befürchtet zudem, dass es nicht bei den jetzt kolportierten 130 Flüchtlingen bleiben könnte. Die Aussage, 200 Betten im ehemaligen Hotel Favorita sei für Flüchtlinge vorgesehen und 200 für Obdachlose, sei zu unverbindlich. „Wenn am Ende dann plötzlich 400 Flüchtlinge im Favorita leben, ist es zu spät. Ich befürchte, dass SPÖ-Bezirksvorsteher Franz und SPÖ-Stadtrat Hacker hier der Bevölkerung Sand in die Augen streuen wollen“, so Berger.

FPÖ: Keine neuen Flüchtlinge für Favoriten!

Die FPÖ-Favoriten verweist auf den ohnehin schon herausragend hohen Migranten- und Ausländeranteil im Bezirk. „Weitere hunderte Flüchtlinge gezielt in Favoriten anzusiedeln tut dem Bezirk nicht gut“, weiß Berger. Zudem sei die Nähe zum Hauptbahnhof und der dort ansäßigen Trinker- und Drogenszene für die Schaffung eines neuen ein Flüchtlings-Großquartiers `suboptimal´. „Viele Bürger, die sich seit bekanntwerden dieses Vorhabens täglich bei uns melden, befürchten durch das neue Großquartier eine Zunahme der Gewalt und Kriminalität in ihrer Nachbarschaft. Als Bezirksvertreter sprechen wir uns daher ganz klar gegen eine weitere Verschärfung der ohnehin schon angespannten Situation aus“, so Berger abschließend.

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