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28. April 2022

Favoritner Bezirksparlament: SPÖ dreht völlig durch!

Die SPÖ hat in der Sitzung des Favoritner Bezirksparlaments am Mittwoch ein wahres Armutszeugnis abgegeben. Nicht nur, dass unzählige FPÖ-Anträge aufgrund fadenscheiniger Argumente einfach nicht zur Sitzung zugelassen wurden (etwa Schwimmkurse (!!!) für Kinder oder das beliebte Seniorenschwimmen im Amalienbad), wurde von den Roten ein weiterer Schritt in Richtung einer Zerstörung des idyllischen Oberlaa gesetzt.

Oberlaa wird zugepflastert

Wie die meisten Favoritner wissen, wird derzeit in und rund um Oberlaa massiv gebaut. Dadurch ist der dörfliche Charakter des beliebten Heurigen- und Weinortes massiv gefährdet. Mehrere Wohnblöcke mit etwa 750 Wohnungen sollen südlich der Therme Wien errichtet werden. Wie viele es genau sein werden, ist noch nicht (ganz) klar. Fakt ist, diese massive Verbauung passt definitiv nicht zur genannten Örtlichkeit. Es handelt sich bei diesem Gebiet um einen Ruhepol für die Wiener. Wenn nun rundum alles mit Hochhäusern verbaut wird, trägt das zu keinerlei Wohlbefinden bei, sondern man fühlt sich wie in einer Betonwüste.

Auch aus der Bevölkerung gibt es jede Menge Ablehnung. Über 13.000 Menschen haben etwa die Petition der „Initiative Lebensraum Oberlaa“ unterschrieben. Vor der Sitzung des Bezirksparlaments fand zudem eine mutige Demo gegen den Bebauungswahnsinn in Oberlaa statt. Auch unsere fleißigen Bezirksräte, Mitglieder und Funktionäre mischten sich unter die Demonstranten und unterstützten sie bei ihren Anliegen.

Die Bürger haben das Spiel der SPÖ längst durchschaut, nur sie selbst weiß es scheinbar nicht. Sogenannte „Bürgerbeteiligungsverfahren“ werden als Alibi-Veranstaltungen abgehalten, um damit Mitgestaltungsmöglichkeiten vorzugaukeln. Unterm Strich bleibt jedoch genau das, was sich die SPÖ vorgenommen hat – Monsterbauten und Bodenversiegelung.

FPÖ-Favoriten-Obmann Stefan Berger fordert daher ein sofortiges „zurück an den Start der Planungen“. Der einzig ehrliche Schritt der SPÖ gegenüber der Bevölkerung kann laut Berger nur sein, mit den Planungen im Süden Favoritens zurück an den Start zu gehen und die Bevölkerung von Anfang an ehrlich einzubinden und sie vor allem mitentscheiden zu lassen. Alles andere ist nicht mehr als heiße Luft.

SPÖ pfeift auf Heurigenort Oberlaa, dafür gibt’s Steuergeldverschwendung

Spätestens seit der Sitzung des Bezirksparlaments ist die Katze endgültig aus dem Sack. FPÖ-Favoriten-Klubobmann Christian Schuch hat nämlich einen Antrag gegen die Verbauung des Kurpark Südeingang eingebacht. Dieser wurde von SPÖ und NEOS einfach ABGELEHNT! Den neuen Monsterbauten steht also nichts mehr im Weg, was den Heurigenort Oberlaa massiv schädigen wird. Apropos Heurigenort Oberlaa. Dort haben vor kurzem drei Lokale für immer geschlossen. Betroffen sind die Lokale „Ins Steff“, der „Windisch“ und die „Weinlaube Oberlaa“. Hohe Energiekosten, das Rauchverbot, das Parkpickerl oder die Nachwehen der Pandemie – all das trägt dazu bei, dass es den Betrieben immer schlechter geht. Wir wollten dazu einen „Runden Tisch“ einberufen, doch auch dieser Antrag wurde von der SPÖ-Vorsitzführung als „unzulässig“ erklärt. Dafür wurde ein Mehr-Parteienantrag ohne Zustimmung der FPÖ beschlossen, der nun einen sündhaft-teuren (Kosten: weit über 20.000 Euro) „Masterplan Fußgänger“ ermöglicht. Die Favoritner bekommen dafür „eine IST-Analyse des bestehenden Fußwegenetzes“ samt Parkplatzvernichtung. Darauf hat die Welt gewartet. „Danke“ SPÖ...

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