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24. Oktober 2019 | Verkehr

Erfolgreiche Bürgerversammlung: „Schluss mit der Parkplatz-Vernichtung in Favoriten!“

Mittwochabend fand die langersehnte Bürgerversammlung zu den Parkplatzproblemen bzw. der Parkpickerl-Abzocke am Laaerberg und in der Heimkehrersiedlung statt. Der Veranstaltungsaal im „Haus der Begegnung“ in der Per-Albin-Hansson-Siedlung war fast bis zum letzten Platz gefüllt und schnell zeigte sich, dass es die Bürger satthaben, die Nachteile, die durch die rot-grüne Verkehrspolitik entstanden sind, in Kauf zu nehmen.

„Legale Parkfläche trotz Parkpickerl kaum vorhanden“

Auch wenn am Beginn der Bürgerversammlung noch versucht wurde, mittels Zahlenmaterials zu belegen, dass durch das Parkpickerl in Favoriten fast alles besser geworden ist, wurde schnell klar, dass die Berichte aus der Bevölkerung in eine ganz andere Richtung einschlugen. Den Anrainern am Laaerberg ist es kaum möglich, einen legalen Parkplatz zu finden. Vor allem in den Abendstunden ist es nicht möglich, sein Auto im öffentlichen Bereich abzustellen. Durch die neue Parkraumbewirtschaftung, welche seit mittlerweile über zwei Jahren in Kraft ist, sind viele Parkflächen nicht mehr vorhanden. Wo man früher noch ausreichend Parkplätze vorfand, ist heute das Parken verboten. Als Paradebeispiel kann hier etwa die Schautagasse genannt werden. Den Anrainern ist es nicht mehr möglich, ihr Auto vor ihren Häusern legal abzustellen. Sie müssen etwa in die weitentfernte Filmteichstraße ausweichen, der Fußweg in den dunklen Abendstunden nach Hause wird – vor allem für Frauen – oftmals zu einer ungemütlichen Angelegenheit. Ein FPÖ-Antrag, der die Schaffung legaler Parkmöglichkeiten ermöglicht hätte, wurde erst kürzlich aus Kostengründen abgelehnt.

Trotz Parkpickerl gibt es keinen Parkplatz

Weiters berichteten die Bürger, dass es ihnen erst gar nicht möglich ist, ein Parkpickerl zu bekommen. So kann etwa ein älterer Herr nicht mehr mit dem Auto zu seinem Kleingartenhaus am Laaerberg anreisen, was jedoch vor dem Parkpickerl problemlos möglich war. Auch die Abzocke-Politik rund um das Parkpickerl wurde mehrfach angesprochen. Denn obwohl die Menschen ein Parkpickerl besitzen und dieses auch bezahlen, ist es ihnen nicht möglich, dafür ein Parkplatz zu bekommen. So funktioniert das eben im rot-grünen Wien…

SPÖ-Bezirksvorsteher blockierte Bürgerversammlung

Die Sorgen und Anliegen der Bürger zeigten klar auf, dass diese Bürgerversammlung dringend notwendig war. Über zehn Monate hat es gedauert, bis der rote Bezirksvorsteher diese ermöglicht hat. Denn die Bürgerversammlung wurde bereits im Dezember 2018 von der FPÖ beantragt. Ein Umstand, der auch von FPÖ-Klubobmann Christian Schuch in seinem Debatten-Beitrag angesprochen wurde: „Wie das SPÖ-geführte Favoriten mit dem demokratischen Recht auf eine Bürgerversammlung umgegangen ist, ist schier unglaublich und hat in einer funktionierenden Demokratie nichts verloren.“ Die rote „Drüberfahrer-Politik“ müsse endlich ein Ende haben.

Die FPÖ-Favoriten wird sich weiter für die Anliegen der Bevölkerung einsetzen und mit Sicherheit nicht länger zusehen, wenn es um die völlig abstruse Abzocke- und Verkehrspolitik der rot-grünen Stadtregierung geht. Denn das Parkpickerl in Favoriten hat in vielen Bereichen unseres Bezirkes weit mehr Nach- als Vorteile gebracht. Die FPÖ steht auf der Seite der Bevölkerung und wird sich auch weiterhin für die Rechte der Favoritner einsetzen!

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