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06. Mai 2020 | Bildung, Integration, Jugend, Kultur, Islam

Ab 2021: Islam-Zentrum mitten im Favoritner Wohngebiet!

Seit Wochen hält uns Corona in Atem. Auch in Favoriten machen sich viele Menschen über ihre berufliche Zukunft Sorgen bzw. bangen um ihre Existenz. Viele fragen sich, ob die Maßnahmen der Regierung wirklich gerechtfertigt waren, oder ob diese vielleicht zu viel Schaden angerichtet haben. Leider müssen wir nun der Bevölkerung mitteilen, dass auch abseits von Corona im Bezirk einiges passiert, was eindeutig in die Kategorie „Unerfreulich“ eingeordnet werden kann.

Durch eine FPÖ-Anfrage an den roten Bezirksvorsteher wurde bekannt, dass in der Muhrengasse 60 ein unterkellerter Neubau mit gemischter Nutzung für religiöse, kulturelle und soziale Zwecke errichtet wird. Das Erdgeschoß soll im Wesentlichen einen Gebetsraum beinhalten, im ersten Stock ist ein weiterer vorgesehen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Fragwürdiger Bauwerber

Und nun wird es interessant - der Bauwerber ist nämlich die „Union Islamischer Kulturzentren“ (UIKZ). Die UIKZ ist einer der größten islamischen Dachverbände im deutschsprachigen Raum. Bereits im Jahr 2012 gab es massive Kritik an der UIKZ, etwa auf der im Internet befindlichen „Islam Landkarte“, die unter Leitung von Ednan Aslan von der Islamischen Religionspädagogik an der Uni Wien erarbeitet wurde. Dort wird die UIKZ als national ausgerichtet und politisch aktiv bewertet. Zudem steht die UIKZ der konservativen türkischen Sufi-Bruderschaft der Süleymancılar nahe, die den türkischen Laizismus (strenge Trennung zwischen Religion und Staat) ablehnt und sich für einen stärkeren religiösen Einfluss auf die türkische Politik einsetzt.

„Kein deutsches Wort und auch keine Frauen“

Ende 2019 fand an der Baustelle eine kleine Feier rund um den „Spatenstich“ statt. Frauen sucht man auf den Fotos der Feierlichkeit vergebens. Am Flyer der Baustelle findet man leider kein deutsches Wort.

Wir als FPÖ-Favoriten sehen es als unsere Aufgabe, die Wiener über dieses Bauprojekt zu informieren. Deshalb gab es auch bereits eine erfolgreiche „Flyer-Steckaktion“, wo wir die Bürger im betroffenen Grätzel über das neue Bauprojekt informierten.

Islamisierung in Favoriten? NEIN DANKE!

Klar ist: Die Favoritner Freiheitlichen stehen diesem Projekt mehr als nur kritisch gegenüber, da all das mit Sicherheit nicht als integrationsfördernd bewertet werden kann. Wir lehnen jegliche weitere Islamisierung unseres Bezirkes ab und wissen zudem, zu welchen Problemen ähnliche Bauprojekte in anderen Bezirken geführt haben (Stichwort: Lärm, Parkplatzmangel, etc.).

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