Skip to main content
23. September 2016 | FPÖ pro Mittelstand, Wirtschaft

Stammtisch mit Peter Wurm: "Österreich pfeift aus dem letzten Loch"

„Es gibt keinen „Reset“-Knopf! Es steht noch harte Arbeit bevor, wo an vielen Stellen Veränderungen notwendig sein werden. Wir sind dafür bereit und gerüstet“

Heute fand ein erster, gemeinsamer Stammtisch der FPÖ Favoriten und der Vorfeldorganisation Pro Mittelstand Favoriten statt. Ein voller Erfolg – knapp 100 Teilnehmer, die den Ausführungen von Nationalratsabgeordneten Peter Wurm lauschten. Wurm stammt aus Tirol und ist Konsumentenschutzsprecher der FPÖ.   

Seine Kernaussage lautet leider: Österreich pfeift aus dem letzten Loch! Ein Ergebnis einer jahrelang verfehlten Politik von Rot, Grün und Schwarz. Warum muss man dieses harte Urteil treffen?

Welche „Hard-Facts“ führen zu dem Urteil?

1.       Rekordarbeitslosigkeit: 400.000 bis 500.000 Personen

2.       Mindestsicherungsbezieher: 320.000 Personen

3.       Notstandsbezieher: 170.000 Personen

4.       Trendumkehr – Fehlanzeige. Im Gegenteil – geplant war ein Wirtschaftswachstum von 1,6 %, de facto haben wir nur eines von 0,6 %

5.       Für die Mindestsicherung muss der Staat Österreich bereits 2 bis 2,5 Milliarden Euro pro Jahr ausgeben (der Kostenanteil in den Gemeinden hat sich bereits verdoppelt!)

6.       Bürokratiemonster – Beispiele wie Allergenverordnung, Registrierkassenpflicht

7.       ¾ der Regierungsmannschaft wurde seit der letzten Wahl ausgewechselt

8.       Lehrlingsausbildung: 30 % der Betriebe, die Lehrlinge ausgebildet haben, sind wegen der fehlenden Qualifikationen nicht mehr bereit Lehrlinge auszubilden! Der Facharbeitermangel wird sich somit dramatisch verschärfen und die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs leidet darunter.

9.       Österreich hat alleine im Jahr 2015 wieder 4,9 Milliarden neue Schulden verursacht.

 

Wenn es so weitergeht, werden dramatische Einschnitte erwartet. Was hat das beispielsweise für Griechenland bedeutet?

·       Pensionen wurden um 55 % gesenkt

·       6 Monate Arbeitslosengeld, danach nur Essensgutscheine im Wert von 230 Euro

·       60% Jugendarbeitslosigkeit – bei einem Akademikeranteil von 45%

 

Wurm: "Wir sind bereit und gerüstet“

Um keine griechische Tragödie zu erleben, erarbeitet die FPÖ derzeit ein Wirtschaftskonzept mit dem Fokus Kleinstunternehmen zu stärken (diese machen alleine 90% aller Unternehmen aus und sind Unternehmen mit bis zu 9 Mitarbeiter). Zudem fordert die FPÖ eine konsequente Eindämmung der Bürokratie. JETZT müssen Maßnahmen gesetzt werden – je später diese erfolgen, umso härter werden die Einschnitte werden. „Es gibt keinen „Reset“-Knopf! Es steht noch harte Arbeit bevor, wo an vielen Stellen Veränderungen notwendig sein werden. Wir sind dafür bereit und gerüstet“, betonte Wurm abschließend.

© 2017 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.