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15. Juni 2016 | Verkehr

Rot-Grün-Pink wollen Parkpickerl in Favoriten

FPÖ-Favoriten fordert Bürgerbefragung

Die Freiheitliche Fraktion staunte nicht schlecht, als kürzlich ein gemeinsamer Antrag der Favoritner SPÖ, Grünen und Neos eintrudelte, worin sich die „Bezirksvertretung für die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im 10. Bezirk" aussprechen soll.

Überraschungsangriff auf die Autofahrer

„Obwohl noch Stellungnahmen von Stellen des Magistrats aus einer Sondersitzung der Verkehrskommission ausständig sind, soll nun offensichtlich ruck-zuck die Einführung des Parkpickerls in Favoriten durchgeboxt werden“, verurteilt der freiheitliche Bezirksvorsteher-Stellvertreter Michael Mrkvicka in einer ersten Reaktion den geplanten Überraschungsangriff auf die Autofahrer. Auch ist nur von „Einbeziehung von Bürgern“ die Rede, die von der FPÖ geforderte verpflichtende Abstimmung über mögliche Modelle der Parkraumregulierung findet sich darin erwartungsgemäß nicht.

SPÖ Favoriten ist führungslos

„Favoriten ist leider führungslos“, konstantierte Bezirksparteiobmann Stefan Berger und ergänzt: „In der Favoritner SPÖ weiß die linke Hand nicht mehr, was die Rechte tut." So hat etwa Favoritens SPÖ-Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner noch im Herbst des Vorjahres gemeint, die Einführung des Parkpickerls stehe nicht zur Debatte – seit der Wien-Wahl ist aber wieder alles anders. „Die SPÖ Favoriten hat die Bezirksbevölkerung hier bewusst und in böser Absicht getäuscht“, ist Berger über die Agitation der Favoritner Roten erbost.

Die FPÖ Favoriten wird einer Einführung des Parkpickerls über die Köpfe der Bezirksbevölkerung keinesfalls zustimmen und fordert eine bezirksweite Abstimmung, deren Ergebnis für die Initiatoren der geplanten Autofahrer-Abzocke als bindend zu betrachten ist.

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