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01. Oktober 2016 | BP-Wahl 2016

Oktoberfest 2016: "„Wir leben in einem Bezirk, den viele Favoritner nicht mehr wiedererkennen"

Zum 23. Oktoberfest hat die FPÖ Favoriten zum Viktor-Adler-Markt geladen. Für die zahlreichen Zuseher gab es Reden vom Favoritner Bezirksparteiobmann Stefan Berger, Klubobmann Dominik Nepp, Vizebürgermeister Johann Gudenus und FPÖ-Obmann HC Strache. Die gescheiterte Integrationspolitik, die hohe Kriminalität, das Chaos von Rot-Grün in Wien und der Erhalt unserer Kultur und Traditionen standen im Mittelpunkt der Redner.

„Wir leben in einem Bezirk, den viele Favoritner zum Teil nicht mehr wiedererkennen. Die Regierungspolitik hat dazu geführt, dass einheimische Geschäfte zurückgedrängt werden. Favoriten ist mit Abstand der Bezirk, wo die meisten Straftaten verübt werden“, warnte Berger. Er kritisierte, dass es unlängst im Bezirk zu einer Massenschlägerei gekommen war und ein Islamist mit einem Auto auf eine Menschenmenge zuraste. Dazu auch Klubobmann Nepp: „Das war ein versuchter Terrorakt und die Wahrheit muss man auch aussprechen dürfen!“

Politischer Widerstand durch FPÖ

„Wir spüren doch alle, dass die Kriminalität steigt, die Übergriffe von Asylwerber nehmen zu“, sagte Nepp. Die rot-grüne Stadtregierung nehme die Sorgen und Ängste und Wünsche der Bevölkerung nicht mehr wahr. „Diese Zeit des Drüberfahrens und, dass die Wiener zu Bürgern zweiter Klasse degradiert werden, muss endlich vorüber sein“, forderte Nepp. Er kündigte politischen Widerstand an.

Die Willkommenskultur erklärte Vizebürgermeister Gudenus zum „Unwort des Jahrzehnts“. „Es braucht eine gesunde Abschiebungskultur“, erklärte er. Diesbezüglich sollte der Flugtransporter des Bundesheeres – die Herkules –  öfters starten. „Unsere Traditionen und Kultur wollen wir hochhalten und uns diese nicht durch linke Gutmenschen und Islamisten zerstören lassen. Der Blick auf ein Dirndl gefällt mir besser als auf eine Burka“, sagte der Wiener Vizebürgermeister. Er forderte eine Aufstockung der Polizei und eine Belastungszulage.

Bananenrepublik Österreich

FPÖ-Obmann HC Strache erinnerte an die Bundespräsidentschaftswahl am 4. Dezember, die eine Richtungsentscheidung sei. Auf der einen Seite gäbe es Norbert Hofer, der für direkte Demokratie stehe und etwa CETA ohne einer Volksabstimmung nicht unterschreiben würde. Auf der anderen Seite stehe der grüne Van der Bellen, der TTIP und CETA durchwinken wolle. „Die Grünen wollen mehr Zentralisierung durch die EU. Das wäre die Abschaffung der Republik Österreich und der Neutralität“, warnte Strache.  Er forderte eine Reform der umstrittenen Briefwahl. Angesichts der zahlreichen Wahlwiederholungen, die es wegen dem derzeit missbrauchsanfälligen System gäbe, sprach er von einer Bananenrepublik.

Des Weiteren forderte Strache ein Verbotsgesetz für radikalislamistische Ideologien. Außerdem kritisierte er, dass – wie Anfragebeantwortungen belegen, in Österreich heuer von Jänner bis August 130.000 illegale Personen registriert wurden und allein in Wien 500 Millionen Euro jährlich für die Mindestsicherung ausgegeben werden. Kosten, die aufgrund einer Zuwanderung in den Sozialstaat entstanden seien. „Manche Politiker wollen unser Land bewusst kaputt machen“, sagte er in Richtung Bundeskanzler Kern, der ein „Faymann mit Sonnenbrille“ sei.

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