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17. November 2016 | Stadtentwicklung und Verkehr

Bürgerversammlung bestätigt FPÖ-Forderung nach Bürgerbefragung zum Parkpickerl

Gestrige Bürgerversammlung war eine Schmach für SP-Bezirksführung

Am Mittwochabend wurden die Favoritner bei einer Bürgerversammlung im FH Campus Wien über das kommende Parkpickerl informiert. Die Bürgerversammlung gab es nur, weil sie von den Favoritner Freiheitlichen beantragt und durchgesetzt wurde. Gekommen waren rund 450 interessierte Bürger. Und das, obwohl die SPÖ-Bezirksvorstehung nicht willens oder nicht fähig war, alle Favoritner Haushalte zu dieser wichtigen Veranstaltung ordnungsgemäß einzuladen. „Der enorme Andrang hat bewiesen, wie sehr das Thema der Bezirksbevölkerung unter den Nägeln brennt“, stellte der Bezirksparteiobmann der FPÖ Favoriten, Stefan Berger, fest.

Wenig Begeisterung konnte man allerding von SPÖ-Bezirksvorsteherin Mospointner erkennen. Sie war nach einer kurzen Begrüßung nicht mehr zu sehen und verzichtete sogar auf ihr Schlusswort. „Wer sich so feige vor der eigenen Bevölkerung versteckt, ist rücktrittsreif“, kritisiert Berger.

FPÖ fordert kostenloses Parkpickerl für alle Wiener

Das Parkpickerl soll in Favoriten zeitgleich mit der U1-Verlängerung bis Oberlaa im September 2017 eingeführt werden. Dabei werden die Bürger durch die rot-grüne Stadtregierung weiter abgezockt. Durch das Parkpickerl in Favoriten wird die Erweiterung des Parkpickerl-Fleckerteppichs in Wien schonungslos fortgesetzt. Eine in Wien einheitliche Lösung scheitert wohl auch daran, dass die SPÖ Wien mehr damit beschäftigt ist, sich parteiinterne Unfreundlichkeiten über die Medien auszutauschen, anstatt für die Bevölkerung die günstigste und beste Lösung auszuarbeiten - nämlich ein kostenloses Parkpickerl für alle Wiener und ausreichend P&R-Anlagen an den Stadträndern.

SPÖ will keine Bürgerbefragung​

Bei der gestrigen Bürgerversammlung kristallisierte sich auch eines klar heraus: die Bezirksbevölkerung will eine Befragung über das Parkpickerl! Seit Februar liegt ein Antrag der FPÖ auf eine Bürgerbefragung in der Verkehrskommission der Bezirksvertretung, wird jedoch von der SPÖ nicht zur Abstimmung gebracht und stattdessen hin und her geschoben. „Eine Bürgerbefragung – wie sie auch der 19. Bezirk aktuell durchführt – ist das Gebot der Stunde“, fordert Berger.

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